Fastenzeit

Die Fastenzeit dauert vom Mittwoch, 14. Februar bis Donnerstag, 29. März 2018.

 

Woher kommt der Brauch?

Sich vor dem Beginn großer Feierlichkeiten im Verzicht zu üben, ist eine alte Tradition im Christentum. Eine inzwischen fast vergessene Fastenzeit ist der vorweihnachtliche Advent. Seit dem 4. Jahrhundert etablierte die römisch-katholische Kirche eine 40-tägige Fastenzeit im Vorfeld von Ostern. Das soll an ebenso lange Reise Jesu durch die Wüste erinnern und hat somit eine symbolische Bedeutung.

 

Wie wird im Christentum gefastet?

Traditionell sollten Menschen in der Fastenzeit nur eine volle Mahlzeit zu sich nehmen. Ähnlich wie während des Ramadan im Islam sollte das am Abend geschehen. Fleisch, Milchprodukte, Eier und Genussmittel wie Süßigkeiten galten ursprünglich als streng verboten. Im Mittelalter lockerte die Kirche diese Fastenregeln allerdings, sodass Milchprodukte, Öl und Eier fortan wieder erlaubt waren.

 

Fastenbier: Flüssige Nahrung aus dem Kloster

Schwer, vollmundig, sättigend: Bayerische Mönche begannen im Mittelalter, ein speziell für die Fastenzeit abgestimmtes Bier zu brauen. Anders als das dünne Haferbier sollte das Fastenbier dank seiner Vielfalt an Vitaminen, Mineralien und Alkohol über den Nahrungsentzug während der Fastenzeit hinweg helfen. Legenden zufolge sollen Mönche täglich bis zu fünf Krüge davon getrunken haben - das wären stolze fünf Liter.

Text von infranken.de

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